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Beitrag: Website in Statistiken
von Michael Aringer.
Nahezu jeder Besitzer einer Website will nicht nur Informationen veröffentlichen, Produkte verkaufen oder Werbung machen, sondern auch erfahren, was mit den Inhalten seiner Seiten geschieht. War das Aufbereiten der Statistikdaten einst eine Wissenschaft für sich, so gibt es nun Programme, die dies zum Kinderspiel machen. Das Verstehen und Auswerten der gesammelten Daten bedeutet jedoch nach wie vor mehr als lediglich einen Benutzerzähler abzulesen.
Nutzerdaten sammeln
Benutzerdaten lassen sich auf zwei unterschiedliche Weisen sammeln: Zum einen zeichnet jeder Webserver die Zugriffsdaten automatisch auf, zum anderen lässt sich eine Website jedoch auch durch eingebundene Codes überwachen. Beide Arten von Statistikdaten haben ihre Vor- und Nachteile und keine der beiden Arten stimmt hundertprozentig.
Nutzerdaten auswerten
Die von einem Server gesammelten Daten lassen sich durch unterschiedliche Programme auswerten, wobei einigermaßen brauchbare Programme ab rund 100 Euro erhältlich sind. Nach meinem Empfinden besteht jedoch bei allen Programmen noch ein extremer Verbesserungsbedarf. Die gesammelten Daten zeigen von der IP-Adresse der Seitenbesucher bishin zu heruntergeladenen Dateien ein breites Spektrum des Nutzerverhaltens.
Das inzwischen bekannteste Beispiel von Daten, die mittels eingebundenem Code aufgezeichnet werden ist Google-Analytics. Auch Webstein nutzt neben dem Auswerten der Serverstatistiken die Möglichkeiten des Google-Programms. Die Einfachheit der Handhabung und die Qualität der Statistiken sind zur Zeit vermutlich unübertrefflich. Zwei Haken hat diese Form der statistischen Datenerhebung allerdings: Zum Ersten werden nur Daten aufgezeichnet, wenn der Nutzer den entsprechenden Code nicht blockiert, zum Beispiel durch das deaktivieren von JavaScript. Zum Anderen werden alle gesammelten Daten an die Google-Server in den USA gesandt, was Bedenken betreffend des Datenschutzes schürt.
Was die Statistiken aussagen
Die gesammelten Daten und damit auch deren Auswertung sollte immer nur als eine Annäherung der tatsächlichen Daten betrachtet werden, da diese weder vollständig sind, noch zu hundert Prozent stimmen. Dennoch kann man aus den Statistiken einiges über die Besucher einer Webseite erfahren:
Über welche Suchwörter oder Suchphrasen haben Besucher über Suchmaschinen auf die eigene Seite gefunden? Über welche Links anderer Websites gelangten Seitenbesucher auf die eigene Website? Wie viele Unterseiten wurden wie lange betrachtet? Welches Betriebssystem und welchen Browser wurden benutzt? Aus welcher Region stammen die Seitenbesucher?
Diese Fragen und mehr kann eine Aufzeichnung der Benutzerdaten liefern. Die Statistiken sagen also weitaus mehr aus, als lediglich die Menge der Seitenbesucher pro Tag, Monat oder Jahr. Wer die Statistiken zu lesen weiß und auch regelmäßig darüber wacht, kann eine Website laufend an die geänderten Ansprüche anpassen und somit optimieren. Man erfährt, welche Inhalte lange betrachtet, welche Seiten schlecht gefunden oder welche Seiten schnell wieder verlassen werden. Was man aus diesen Informationen macht und wie man sie auslegt ist jedoch weiterhin eine kleine Wissenschaft für sich und liegt nicht immer klar auf der Hand.
Webstein kann hier helfen und sowohl im Bereich der Webseiten-Statistik beraten, als auch bei der anschließenden Optimierung helfen, denn oft ist Suchmaschinenoptimierung nur eine Seite der Medaille. Gelangt der Nutzer einmal auf die eigenen Seiten, soll er dort auch fündig werden. eine Zeit lang dort verweilen und sich Informieren lassen oder einkaufen.
Kategorie: Computer & IT